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Holger Herbst Weinbau

Der anspruchsvolle Weinphilosoph

Region: Zürcher Weinland
Inhaber: Holger Herbst
Anbaufläche: ca. 1.4 Hektaren
Gesamtproduktion: 4000 bis 6000 Flaschen pro Jahr
Anzahl Rebsorten: 4
Lagen: Schiterberg, Trüllikon und Truttikon

Holger Herbst ist nicht der Punk oder Rockstar unter den aufstrebenden Schweizer Kleinproduzenten, sondern der intellektuelle und erfahrene Weinphilosoph. Ein bedeutender Grundstein für die faszinierenden Weine ist sein Charakter, der es nie zulässt, sich in seinem Weinhimmel in behaglicher Zufriedenheit zurückzulehnen. Das treibt ihn an zu Höchstleistungen, wie bei einem Perpetuum mobile steht auch in seinem Leben nichts still und seinen Drang nach Perfektionismus können Sie in jedem Glas Wein mit all ihren Sinnen erleben.

Richtig ernst mit Wein wurde es Holger 2006 mit der Pacht einer Parzelle Pinot Noir am berühmten sonnenexponierten Schiterberg, der Gegend seiner Jugend. Jahre später gesellten sich der Grüne Veltliner in Trüllikon und weitere Kleinstflächen Pinot Noir, Müller-Thurgau und Weissburgunder in Truttikon dazu.

Heute umfasst Holgers Weintraum vier verschiedene Rebsorten, aus denen sechs unterschiedliche Weine kreiert werden. Das grosse Vorbild Burgund kommt dabei voll zur Geltung und ich bin überzeugt, dass man sehr weite Wege gehen muss, um einen stilsichereren Produzenten zu finden. Der Pinot Noir vom Schiterberg und aus Truttikon zeichnet sich aus durch seine würzige Fruchtaromenvielfalt und beachtlichen Körper, ohne dass der Ausbau in Holzfässern à 400 Litern allzuviele Tannine extrahieren würde. Für den Pinot Noir Barrique werden nur die besten Trauben vom Schiterberg in französischer und Marthaler Eiche während 18 Monaten ausgebaut. Das Resultat ist ein komplexer, vollmundiger Wein für sinnliche Momente.

Bei den Weissen möchte ich ganz speziell den Grünen Veltliner erwähnen, mit dem Holger seinen Bekanntheitsgrad stärkt und der als wahre Schweizer Rarität bezeichnet werden darf. Die sortentypischen Aromen von Pfeffer, Zitrusfrüchten oder Pfirsich werden durch eine belebende Säure und einen knackigen Nachhall gestützt und man kann ihn durchaus für einige Jahre lagern. Danach eröffnet sich einem eine neue Welt, in die man am besten mit seinen liebsten Menschen beim Weinphilosophieren eintaucht.

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